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Haus der Wissenschaft - Kinderblog

Der weiße Hai hat Supersinne

Kategorie: Besserwisser, Schlagwörter: , — 15. Juli 2015 um 16:09

(erschienen in der Braunschweiger Zeitung am Samstag, den 11. Juli 2015)

Wer erfolgreich jagen will, braucht Supersinne! Und die hat der weiße Hai: Aus einer Entfernung von mehreren Kilometern hört er seine Beute, wenn sie im Wasser zappelt. Auf geringerer Entfernung kommt dann der Geruch- und Sehsinn zum Einsatz. Besonders sein Geruchssinn ist auf Fischduft spezialisiert. Ein Milliliter „Fischparfum“ in einem Schwimmbad reichen dem Hai zum Riechen aus.

Doch dem Hai stehen noch mehr Sinne zur Verfügung: Eine Menge von Sensoren in seiner Haut lassen den Beutetieren keine Chance. Das Seitenlinienorgan zum Beispiel verläuft vom Kopf bis zum Schwanz. Damit nimmt der Hai Hindernisse im Wasser wahr und Tiere, die Strömungsveränderungen erzeugen. Legendär ist auch sein Elektrosinn: Jede Muskelbewegung und der Herzschlag erzeugen elektrische Felder, die der Hai auf geringere Entfernung spüren kann. Wahrscheinlich folgt er mit diesem Sinn auch dem Magnetfeld der Erde und findet so seine „Wasserstraßen“. Zudem registriert er Temperaturveränderungen, die von Tieren und Meeresströmungen erzeugt werden. Auf sehr kurze Distanz wird der Hai dann seine Beute vor dem Fressen berühren und auch den Geschmack testen.

Trotz dieser Sinne ist der Hai einem natürlichen Feind unterlegen: dem Orca. Jagt dieses intelligente Säugetier in der Gruppe, hat ein weißer Hai keine Chance!

 

(Autorin: Andrea Behrens)

Wollt ihr auch ganz genau wissen, wie etwas funktioniert? Habt ihr eine Frage, die unsere “Besserwisser”-Wissenschaftler beantworten sollen? – Dann mailt uns an info@hausderwissenschaft.org! Die Antwort auf eure Fragen lest ihr samstags in der Braunschweiger Zeitung und etwas später in diesem Blog.

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