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Haus der Wissenschaft - Kinderblog

Wie wird aus Wind Strom?

Kategorie: Besserwisser, Schlagwörter: , , — 13. August 2015 um 16:09

(erschienen in der Braunschweiger Zeitung am Samstag, den 08. August 2015)

Wenn man aufs Land fährt, sieht man immer mehr Windanlagen. In diesen Anlagen wurden viele Ideen umgesetzt, um diese effektiver zu machen. Windenergie kommt eigentlich auch von der Sonne. Sie erwärmt die Luft unterschiedlich. Warme Luft steigt auf, kalte Luft sinkt. Daraus entstehen Gebiete mit hohem und tiefem Luftdruck, die man auch von der Wetterkarte kennt. So entstehen Luftströmungen und schließlich unterschiedlich starker Wind. Diese Bewegungsenergie bringt das Windrad zum Drehen.

In der Windkraftanlage wird diese Bewegungsenergie mit Hilfe eines Generators in elektrische Energie umgewandelt. Auffällig ist, dass die Windkraftanlagen zurzeit immer höher und die Rotorblätter immer länger werden. Warum ist das so? Einfluss auf die Leistung der Anlage hat die Fläche, die der Wind durchströmt. Wenn ein Rotorblatt sich dreht, beschreibt es einen Kreis. Verdoppelt man nun die Rotorblattlänge, so wird die vierfache Fläche durchströmt.

Das ergibt dann auch die vierfache Windleistung. In den höheren Luftschichten nimmt die Windgeschwindigkeit deutlich zu. Deswegen ist es auch von Vorteil, die Windkraftanlagen immer höher zu bauen. Natürlich können die Anlagen nur so groß werden, wie das noch technisch und auch wirtschaftlich sinnvoll ist.

Wollt ihr auch ganz genau wissen, wie etwas funktioniert? Habt ihr eine Frage, die unsere “Besserwisser”-Wissenschaftler beantworten sollen? – Dann mailt uns an info@hausderwissenschaft.org! Die Antwort auf eure Fragen lest ihr samstags in der Braunschweiger Zeitung und etwas später in diesem Blog.