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Haus der Wissenschaft - Kinderblog

Warum brennt ein Streichholz?

Kategorie: Besserwisser, Schlagwörter: , — 18. November 2015 um 16:09

(erschienen in der Braunschweiger Zeitung am Samstag, den 14. November. 2015)

Jetzt kommt die dunkle Jahreszeit. Mama und Papa zünden Kerzen an. Und wie leicht das geht! Streichholz rausnehmen und an der Reibstelle der Schachtel reiben, schon brennt das Streichholzköpfchen und anschließend die Kerze. Dieses Streichholz hat es in sich!

Die „zündende“ Idee des Streichholzes ist eine „Kawumm“-Reaktion der Chemie. Anfangs befanden sich zwei Substanzen auf dem Streichholzköpfchen, die durch einfache Reibungswärme entzündet wurden und dabei eine weitere Substanz zum Brennen bringen. Diese Streichhölzer, die man aus Cowboyfilmen kennt, konnte man an beliebigen Stellen reiben und so entzünden. Sehr cool sieht es immer aus, wenn die Cowboys die Streichhölzer am Cowboy-Stiefel entflammen. Der Nachteil: Wenn sich der Cowboy hinsetzte und die Streichhölzer in der Hosentasche zusammenstießen, konnte auch mal die Hose in Flammen aufgehen. Deswegen trennte man bald die Substanzen der „Kawumm“-Reaktion. Der rote Phosphor befindet sich nun auf der Reibfläche und das Kaliumchlorat auf dem Sicherheitsstreichholzköpfchen. Durch Reiben an der Reibfläche kommen die Substanzen zusammen. Sie erhalten außerdem genug Energie, um den Schwefel auf dem Köpfchen in Brand zu setzen.

 

(Autorin: Andrea Behrens)

Wollt ihr auch ganz genau wissen, wie etwas funktioniert? Habt ihr eine Frage, die unsere “Besserwisser”-Wissenschaftler beantworten sollen? – Dann mailt uns an info@hausderwissenschaft.org! Die Antwort auf eure Fragen lest ihr samstags in der Braunschweiger Zeitung und etwas später in diesem Blog.

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