direkt zum Inhalt zur Hauptnavigation

Haus der Wissenschaft - Kinderblog

So funktioniert ein Rauchmelder

Kategorie: Besserwisser, Schlagwörter: — 30. November 2015 um 16:09

(erschienen in der Braunschweiger Zeitung am Samstag, den 28. November. 2015)

Gerade in der Weihnachtszeit ist ein Rauchmelder beruhigend. Adventskranz vergessen oder Lichterkette defekt? Und schon brennt es. Ein Rauchmelder schlägt dann binnen Sekunden Alarm. Wie funktioniert er eigentlich? Macht man die Kerzen am Adventskranz nur an, passiert gar nichts. Die meisten Rauchmelder arbeiten mit einem optischen Trick. In einer dunklen Kammer im Rauchmelder leuchtet eine Leuchtdiode. Ein Fotosensor im Rauchmelder ist extra versteckt angebracht, damit diese Lichtstrahlen ihn normalerweise nicht erreichen. Wenn aber durch ein Feuer viel Rauch entsteht, dringt dieser durch Schlitze in die dunkle Kammer ein. Und jetzt kommt es: An Rauchteilchen wird das Licht der Leuchtdiode gestreut. Plötzlich wird der Fotosensor vom gestreuten Licht erreicht und schon fängt der Rauchmelder an zu lärmen. Reines Kerzenlicht erzeugt dabei meist nicht genügend Qualm. Fehlalarme kann es dennoch geben. Wenn man etwa neben dem Rauchmelder ein Loch bohrt und dieser Staub einen Alarm auslöst.
In einem Brandfall ist ein Rauchmelder extrem wichtig. Oft entsteht nämlich Qualm, bevor man überhaupt ein Feuer sieht. Es bilden sich giftige Gase, die zu Ohnmacht, Rauchvergiftungen und zum Ersticken führen können. Der Alarm ist so laut, dass man davon aufwacht oder auch Nachbarn einen Brand melden können.

 

 

(Autorin: Andrea Behrens)

Wollt ihr auch ganz genau wissen, wie etwas funktioniert? Habt ihr eine Frage, die unsere “Besserwisser”-Wissenschaftler beantworten sollen? – Dann mailt uns an info@hausderwissenschaft.org! Die Antwort auf eure Fragen lest ihr samstags in der Braunschweiger Zeitung und etwas später in diesem Blog.

RSS-feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack-URL

Hinterlasse eine Antwort