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Haus der Wissenschaft - Kinderblog

Was ist eine Rettungskette?

Kategorie: Besserwisser, Schlagwörter: , — 9. Mai 2016 um 16:09

(erschienen in der Braunschweiger Zeitung am Samstag, den 07. Mai. 2016)

Rettungsassistenten und Notfallsanitäter brauchen viele Dinge, um Menschen in Not zu helfen. Sie haben zum Beispiel immer eine Trage oder ein Stethoskop dabei. Wichtig für ihre Arbeit ist auch die Rettungskette – aber was ist das eigentlich?

„Eine Rettungskette ist kein Gegenstand“, erklärt Dr. Andreas Höft, Oberarzt für Anästhesie am Klinikum Braunschweig, „sie beschreibt die fünf Schritte bei der Erstversorgung eines medizinischen Notfalls.“

Wenn du bemerkst, dass es jemandem nicht gut geht und du die 112 anrufst, bist du das erste Glied der Rettungskette. Unter der 112 erreichst du die Leitstelle für Notfalldienste – das zweite Glied. Mit der Leitstelle klärt man die wichtigsten W-Fragen: Wer ruft an, wo ist die Unfallstelle, was ist passiert und welche Verletzung oder Krankheit hat die Person. In der dritten Phase hilft die Leitstelle dem Anrufer außerdem bei den Maßnahmen der Ersten Hilfe weiter. Die vierte Phase ist die Alarmierung des Rettungsdienstes durch die Leitstelle. Dieser begibt sich so schnell wie möglich zum Unfallort und fährt mit der Versorgung der Person fort. Zuletzt, bei der fünften Stufe, wird der Patient in ein Krankenhaus gebracht.

„Wer nicht mehr in der Lage ist selbst den Rettungsdienst zu rufen, braucht andere, die ihm helfen. Daher ist es wichtig, die Rettungskette zu kennen. Jeder sollte mutig sein und im Notfall die Rettungskette anstoßen. Das kann jeder, dazu muss man kein Arzt sein“, erklärt Dr. Höft.

 

(Autorin: Maria Frommhold)

 

Wollt ihr auch ganz genau wissen, wie etwas funktioniert? Habt ihr eine Frage, die unsere “Besserwisser”-Wissenschaftler beantworten sollen? – Dann mailt uns an info@hausderwissenschaft.org! Die Antwort auf eure Fragen lest ihr samstags in der Braunschweiger Zeitung und etwas später in diesem Blog.

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